Fachwortlexikon - B -

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Baubegleitende Vermessungsarbeiten

Zu den baubegleitenden Vermessungsarbeiten werden die Grobabsteckung, die Feinabsteckung und die Einmessung nach § 74 (8) BbgBO gezählt.

Baugenehmigung

Die Baugenehmigung wird vom Bauordnungsamt erteilt. Sie ist das Ergebnis eines genehmigten Bauantrags. Die Baugenehmigung umfasst einen schriftlichen Teil sowie die genehmigten Planungsunterlagen einließlich amtl. Lageplan. Die Baugenehmigung wird auch vom Vermessungsbüro benötigt, wenn Absteckarbeiten oder Einmessungen der Gebäude durchgeführt werden sollen.

Bauordnungsamt

Das Bauordnungsamt ist die staatliche Bauaufsichts- und Genehmigungsbehörde des Landkreises. Es ist zuständig für alle bauaufsichtlichen Verfahren, wie z. B. Erteilung von Baugenehmigungen und Bauvoranfragen, Bearbeitung von Abweichungsanträgen und Genehmigung von Nutzungsänderungen etc.

BDVI (Bund der Öffentlich bestellten Vermessungsingenieure)

Im BDVI sind die Öffentlich bestellten Vermessungsingenieure in Deutschland zusammengeschlossen, um ihre Interessen gemeinsam zu vertreten. Der BDVI hat derzeit ca. 1400 Mitglieder und besteht aus einem Bundesverband und den Landesverbänden.

Bebauungsplan

Ein Bebauungsplan wird von der jeweiligen Gemeinde erstellt und enthält rechtsverbindliche Festsetzungen für die städtebauliche Ordnung eines abgegrenzten Gebiets (z. B. Art und Maß der baulichen Nutzung, Angaben über die Führung von Versorgungsanlagen und -leitungen, Angaben über Grünflächen usw.). Die Gemeinde beschließt den Bebauungsplan als Satzung.

Bauablaufplan

Eigentlich sollte jetzt hier ein Bild stehen Der Öffentliche bestellte Vermessungsingenieur (ÖbVI) nimmt als beliehener Freiberufler hoheitliche Aufgaben war. Er wird durch das jeweilige Land (Brandenburg) zugelassen. Aufgrund seiner besonderen Ausbildung und Qualifikation ist der Öffentlich bestellte Vermessungsingenieur nicht nur im Bereich des Vermessungswesens, sondern auch insbesondere auf dem Gebiet des Baurechts und des allgemeinen Grundstückrechts ein kompetenter Ansprechpartner für den Bauherrn.

Beteiligte (nach § 20 VermLiegG Bbg)

Beteiligte sind die Eigentümer der von der Feststellung oder Abmarkung der Grenzen betroffenen Grundstücke. Inhaber grundstücksgleicher Rechte (z. B. Erbbauberechtigte) und im Grundbuch eingetragener Nutzungsrechte sind Beteiligte, wenn ihre Rechte betroffen werden.

Bezugssysteme

Das amtliche Bezugssystem der Höhe führt die Bezeichnung "Deutsches Haupthöhennetz 1992 (DHHN 92)"

Das amtliche Bezugssystem der Lage führt die Bezeichnung "Europaen Terrestrial Reference System 1989 (ETRS 89)"

Bodenordnungsverfahren

Die Umlegung nach dem Baugesetzbuch (BauGB) ist eines der wichtigsten Bodenordnungsverfahren zur Anpassung der Grundstückstruktur an die Planung. Die Umlegung ist ein gesetzliches Grundstückstauschverfahren, bei dem das Grundstückseigentum zur Anpassung an die Festsetzungen des Bebauungsplanes so verschoben wird, dass für die bauliche und sonstige Nutzung zweckmäßig gestaltete Grundstücke entstehen. Im Zusammenhang mit der Umlegung können auch baurechtlich nicht zulässige Grenzverläufe angepasst sowie Rechte an Grundstücken aufgehoben, geändert oder auch neu gebildet werden.